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FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
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Altstadtfest war erfolgreich:
Wärmebildkamera übergeben

„Das Fest hat sich gelohnt für die gesamte Bevölkerung – egal, ob mit der Kamera in Helmarshausen oder andernorts ein Mensch gerettet werden kann.“ So fasste Uwe Fey, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Helmarshäuser Vereine und Verbände, den Erfolg des Altstadtfestes im Sommer 2012 in Helmarshausen zusammen. Am 29. Dezember überreichte Fey im Namen der Vereinsgemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehr Helmarshausen eine Wärmebildkamera. „Sie sieht unscheinbar aus, aber die Wärmebildkamera soll Menschenleben retten“, sagte Fey bei der Übergabe.

Die Anschaffung der Wärmebildkamera wurde durch den Erlös des Altstadtfestes ermöglicht. Das Fest wurde von allen Vereinen gemeinsam in der historischen Steinstraße veranstaltet und stand unter dem Motto „Leben retten.“ Zuvor hatte sich die Vereinsgemeinschaft darauf verständigt, dass der Gewinn in diesem Jahr der Feuerwehr zugute kommen sollte.

„Wir hätten aber niemals gedacht, dass der Betrag für die Kamera so schnell zusammenkommt“, freute sich Wehrführer Andreas Hohmeister bei der Übergabe. Die Kamera vom Typ Dräger UCF 7000 kostete samt notwendigem Zubehör (Ersatzakku, Fahrzeugladestation, Tragegurt) etwa 9.500 Euro. Daher war die Beschaffung von der Feuerwehr ursprünglich auch als längerfristigeres Projekt geplant, der Erlös des Altstadtfestes sollte den Grundstock bilden.

„Wir hatten ein festes Ziel: das Geld soweit wie möglich erwirtschaften“, fasste Uwe Fey den Ansporn der Vereinsgemeinschaft zusammen. Und dank der vielen Besucher beim Fest und zahlreicher Spenden von Unternehmern und Bürgern aus Helmarshausen und Bad Karlshafen reichte das Geld tatsächlich aus, um noch im Jahr 2012 eine Wärmebildkamera zu kaufen. „Damit haben wir gezeigt, was die Helmarshäuser Vereine und Verbände in der Lage sind, gemeinsam zu leisten“, freute sich Uwe Fey. „Das geht nur, wenn alle zusammenhalten.“ Darüber zeigte sich auch Bürgermeister Ullrich Otto erfreut und dankbar. Angesichts ihrer finanziellen Lage sei die Stadt auf bürgerschaftliches Engagement angewiesen: Die Stadt müsse darauf bauen, dass die Gemeinschaft Dinge in die Hand nehme, die Verwaltung und Politik nicht mehr leisten könnten. „Die Vereinsgemeinschaft ist ein gutes Beispiel dafür“, so Otto.

„Die Wärmebildkamera ist Euer Verdienst“, dankte daher auch Wolfgang Seela, Vorsitzender des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Helmarshausen, allen Helfern des Festes. Denn diese waren – bei Spießbraten und Getränken – ebenfalls zur Übergabe eingeladen worden – zur Helferfete im Feuerwehrhaus. Dankesworte richtete Wolfgang Seela auch an die Bevölkerung und die Sponsoren, die die Anschaffung unterstützt hatten. Der Verein der Wehr steuerte ebenfalls einige hundert Euro bei.

Besonders dankte Seela außerdem Uwe Fey (Vorsitzender des Schützenvereins) und Schriftführerin Janina Sonntag, die im Jahr 2012 den Vorsitz der Vereinsgemeinschaft innehatten. Im Jahr 2013 wird der Verein der Feuerwehr turnusgemäß dieses Amt übernehmen - als erste Aktivität wird bereits der alljährliche Besenbinderball am 2. Februar geplant.

Mit der Bitte, stets verantwortungsvoll mit dem teuren Geschenk umzugehen, reichte Seela die Kamera dann an Wehrführer Andreas Hohmeister weiter, der den Gästen kurz die Einsatzmöglichkeiten erläuterte. Die Wärmebildkamera soll helfen, Menschen schneller zu retten und Schäden geringer zu halten: Ein Infrarotsensor misst die Wärmestrahlung verschiedener Objekte und stellt diese auf einem Bildschirm dar. So lassen sich beispielsweise Glutnester gezielt aufspüren, die Brandentwicklung verfolgen oder der Füllstand von Behältern erkennen. Wichtigstes Einsatzgebiet ist die Menschenrettung, etwa in stark verrauchten Bereichen oder bei Dunkelheit. Nach Erfahrungen aus den USA lässt sich die Personensuche um 75 Prozent verkürzen, was gerade bei Bränden die Überlebenschancen erhöht. Die Helmarshäuser Feuerwehrleute werden sich im Jahr 2013 intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten der Kamera beschäftigen, eine erste theoretische Ausbildung fand bereits statt. Die Kamera wird in einem Löschfahrzeug verladen und soll nicht nur innerhalb der Stadt Bad Karlshafen, sondern im Notfall auch überörtlich zum Einsatz kommen.

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EINSÄTZE
19.09.21:
Brandmeldeanlage Sonderobjekte
07.09.21:
Kleinbrand
07.09.21:
Unterstützung Rettungsdienst
07.09.21:
Heckenbrand
27.07.21:
Unterstützung Rettungsdienst
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