Download einer Datei

Zum Anzeigen der Dateien benötigen Sie den Adobe Reader, den Sie unter http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html finden.

Verein - JF - FF - Gemeinsam vereint
FREIWILLIGE FEUERWEHR
HELMARSHAUSEN
Freiwillige Feuerwehr Helmarshausen
IMPRESSUM | KONTAKT | SO FINDEN SIE UNS | HILFE IM NOTFALL

Übung am 1. September:
Menschenrettung Rathaus

Als am Donnerstag, 1. September, gegen 18.30 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Karlshafen, Helmarshausen sowie die Drehleiter der Feuerwehr Beverungen zur Menschenrettung ins Rathaus Bad Karlshafen alarmiert wurden, gab es eine Premiere: denn zeitgleich mit der Alarmierung wurde der neue Personen-Rettungsschlauch am Rathaus in Betrieb genommen. Das Rettungsgerät ist das erste dieser Art in Hessen, das als zweiter Rettungsweg gilt.

Um Brandschutzauflagen nachzukommen, musste ein zweiter Rettungsweg am Rathaus in Bad Karlshafen geschaffen werden. Aufgrund baulicher, denkmalschützerischer und finanzieller Erwägungen blieb am Ende der Rettungsschlauch als die optimale Lösung übrig. Da ein Rettungsschlauch in Hessen bislang aber nicht als Rettungsweg zugelassen war, ordneten Bau- und Brandschutzaufsicht des Landkreises vor der Inbetriebnahme eine Übung an, um sich von der Leistungsfähigkeit des Rettungsschlauches zu überzeugen. Die Übung bestand der Schlauch auch mit bravour: beim Eintreffen der Feuerwehr hatte die Mehrzahl der Menschen den Landgrafensaal des Rathauses aus über acht Metern Höhe per Rettungsschlauch bereits verlassen. In nur zehn Minuten wurden auf diese Weise 60 Personen gerettet. Erst zu diesem Zeitpunkt traf auch die Beverunger Drehleiter ein. Eine Rettung per Steckleiter ist nicht möglich, da die Fensterbrüstung des Rathauses über deren Rettungshöhe liegt. Eine Schiebleiter ist nicht als Rettungsweg zugelassen. Zudem würde die Rettung einer so großen Anzahl an Personen über Leitern - egal ob Steck-, Schieb- oder Drehleiter - mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Der Rettungsschlauch kann auch von Laien bedient werden. Er ist am Fenster in einem Kasten verstaut und wird im Notfall einfach ausgeworfen. Im Innern ist der Schlauch, der aus nicht brennbarem Gewebe besteht, spiralförmig aufgebaut. Dadurch rutschen Personen - egal welcher Größe und welchen Gewichts - etwa mit Schrittgeschwindigkeit nach unten.

Zurück

EINSÄTZE
05.08.20:
Insektenbeseitigung
26.07.20:
Gasgeruch
19.07.20:
Brandmeldeanlage
18.07.20:
Unterstützung Rettungsdienst
03.07.20:
Unterstützung Rettungsdienst
2011_08_rettungsschlauch.jpg